Deutsch-Chinesischer Industriepark Shenyang

Der Chinesisch-Deutsche Industriepark für Maschinen- und Anlagenbau befindet sich in Shenyang, einer Stadt mit über 8 Millionen Einwohnern im Nordosten von China. Es ist Teil der Shenyang Economic and Technological Development Area. Der Park hat eine geplante Fläche von 48 Quadratkilometern mit einem Kernbereich von 20 Quadratkilometern.

Der Industriepark hat eine sehr verkehrsgünstige Lage. Innerhalb von 30 Minuten kann man den Flughafen, den Bahnhof oder die Autobahn erreichen. Mit einem durch den Park geführten Logistikkorridor werden Gütertransport sowie andere geschäftliche Aktivitäten im Park gut unterstützt.

Im Nordosten Chinas
Provinz Liaoning
700 km nordoöstlich von Peking
30 km vom Stadtzentrum
20 km2Kernbereich (geplant)
48 km2 Fläche (geplant)
Bahn: 22 km zum Hauptbahnhof, 20 km zum Hochgeschwindigkeitszug, Schnellbahnanschluss
Auto: 10 km zur Autobahn
Luft: 35 km zum Flughafen
Schiff: 180 km zum Hafen
53 Unternehmen unter anderen: BASF, BMW, Kuka, Metro, Siemens
Komplette Liste: 

BMW AG
Metro Group
BASF SE
Daimler AG
Linde Group
RWE Group
Bayer Group
ZF Friedrichshafen AG
Heraeus Holding
General Electric Company
The Coca-Cola Company
McDonald's Company
Yum Brands Inc.
Emerson Electric Group
Lear Corp.
Goodyear Tire & Rubber Company
ProLogis Inc.
Johnson Controls Inc.
Marsh & McLennan Companies
Auchan Group
Vinci Group
Carrefour Group
Schneider Electric SA
Alcatel Group
Michelin Group
Air Liquide Group
Accor Hotels Group
Sekisui House Ltd.
NSK LTD.
Honda Automobile Co., Ltd.
Nissan Motor Co., Ltd.
Panasonic Corporation
Mitsubishi Heavy Industries, Ltd.
MITSUI & CO., LTD.
Itochu Corporation
Bridgestone Corporation
SANYO Electric Co., Ltd.
Sumitomo Corporation
Hitachi Group
Toyota Motor Corporation
Magna International Inc.
SK Group
Hyundai Heavy Industries Co., Ltd.
LG Group
ABB Group
IKEA
TESCO GlaxoSmithKline

Einwohner: 26 Mio.
Fläche: 75.000 km2
7 Millionenstädte in 1 Stunde erreichbar

Warum Shenyang

Im Dezember 2015 wurde die Planung des China-Germany Equipment Manufacturing Industrial Park offiziell vom chinesischen Staatsrat genehmigt. Das bedeutet, dass der Industriepark als Kooperationsplattform staatliche Unterstützung erfährt.

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Der Park verbindet deutsche Werte mit den Besonderheiten Chinas

Bei der Planung des Parks hat das deutsche Architekturbüro SBA westliche mit öslichen Elementen kreativ kombiniert. Bei den intelligenten Fertigungssystemen im Park liegt der Fokus insbesondere auf Smart-Anlagenbau, intelligente Hardware, Smart IT, intelligente Anlagentechnik. Die fortschrittliche Fertigungsindustrie bietet kleinen und mittleren Unternehmen aus Deutschland eine Reihe von Chancen.

Ausrichtung des Parks

- IntelligentManufacturing
- Advancedmachinerymanufacturing
- Automotive
- IndustrialServices
- StrategicEmerging
- Industries

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Erfolgsbilanz deutscher Unternehmen – das Beispiel BMW

Bis Ende 2015 hat BMW insgesamt 3,84 Milliarden Euro investiert, davon 3 Milliar- den in die Fahrzeugwerke der Phasen I, II und III, ca. 820 Millionen Euro für das Motorenwerk und ca. 20 Millionen Euro für ein Forschungs- und Entwicklungszentrum.

Das weltweit modernste BMW-Werk

Im Jahre 2010 begann BMW mit dem Bau des weltweit mordernsten und umweltfreundlichsten Fahrzeugwerkes mit einer Fläche von 2,07 km2 und einer Kapazität von 400.000 Fahrzeugen pro Jahr. BMW produziert hier die Serien 2, 3 und X1 sowie ein neues E-Auto.

Erstes BMW-Motorenwerk Asiens

2012 begann der Bau des ersten BMW-Motorenwerks in Asien mit einer Fläche von 0,9 km2 und einer Kapazität von 600.000 Einheiten pro Jahr. Anfang 2016 wurde das Werk im Betrieb genommen.

Einziges F&E-Zentrum außerhalb Deutschlands

2013 begann der Bau des einzigen Forschungs- und Entwicklungszentrums von BMW außerhalb Deutschlands mit einer Baufläche von 0,458 km2 und Raum für 500 Entwickler. Inbetriebnahme wird 2017 sein.

53 Unternehmen aus den Fortune Global 500 sind bereits in Shenyang, darunter BASF, BMW, Bayer, Daimler, RWE.

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Vorteilhafte Lage im internationalen Güterverkehr

Direkte Zugverbindung Shenyang-Hamburg verkürzt Warentransport gegenüber dem Seeweg um zwei Drittel.

Direktflüge nach Deutschland mehrmals in der Woche.

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Unterstützung durch die chinesische Zentralregierung

Der Park ist als Pilotprojekt Teil des Programms "China Manufacturing 2025" der chinesischen Zentralregierung. Hierzu gehört eine fiskalische Strategie in Bezug auf die Transformation der chinesischen Industrie.

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Enormes Potenzial durch Erneuerungsbedarf

Staatliche und private Unternehmen müssen sich restrukturieren. Sie verfügen über eine lange industrielle Tradition, ein umfassendes Vertriebssystem und hoch qualifizierte Mitarbeiter. Allerdings fehlen ihnen moderne, international ausgerichtete Konzepte in Bezug auf Technologie und Management. Die Kooperation mit diesen Unternehmen bietet deutschen Unternehmen enorme Chancen, um in den chinesischen Markt einzutreten.

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Lange industrielle Tradition

Durch die lange industrielle Tradition als Zentrum des chinesischen Anlagenbaus verfügt der Park über eine tiefe regionale Verwurzelung. Damit hat Shenyang Vorteile gegenüber anderen chinesischen Industrieparks im Hinblick auf die vertikale Vernetzung der Unternehmen, den Markt an Arbeitskräften und die Industriekultur.

Maßnahmen für deutsche Unternehmen

Durch Erhebungen mit 1000 Befragten, persönliche Gespräche und die Kooperation mit Beratungsunternehmen wie Deloitte, wurden vier für deutsche Unternehmen besonders wichtige Fragen identifiziert. Als Konsequenz ergaben sich hieraus vier Lösungsansätze.

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Beruflicher Ausbildung mit Ausrichtung auf die Bedürfnisse deutscher Unternehmen

Neben der Unterstützung der BMW Training Academy wird in chinesisch-deutsche Berufskollegs investiert. Das "1 + 1 + X"-Modell kombiniert berufliche Institute, duale Unternehmensausbildung und praxisorientierte Trainings, um deutschen Unternehmen qualifizierte Arbeitskräfte zur Verfuügung zu stellen.

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Schutz geistigen Eigentums

Bis Ende 2015 hat BMW insgesamt 3,84 Milliarden Euro investiert, davon 3 Milliarden in die Fahrzeugwerke der Phasen I, II und III, ca. 820 Millionen Euro für das Motorenwerk und ca. 20 Millionen Euro für ein Forschungs- und Entwicklungszentrum.

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Angebote zur Markteinführung

  • Möglichkeit der kostenlosen Nutzung des Produktdemonstrationszentrums
  • Möglichkeit der kostenlosen Nutzung von Büroflächen
  • Attraktive Angebote, standardisierte Werkhallen zu pachten
  • Attraktive Angebote beim Grundstückskauf
  • Zuschüsse zum Anlagevermögen für Unternehmen aus ausgewählten Branchen
  • Einrichtung eines Industrieentwicklungsfonds
  • Befreiung von Verwaltungsgebühren möglich
  • Unterstützung bei der Bereitstellung infrastrukturrelevanter Anlagen

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Lösung von Alltagsproblemen

Die Einrichtung eines auf die Bedürfnisse deutscher Unternehmen und ihrer Mitarbeiter ausgerichteten Geschäftsviertels ist geplant. Des Weiteren werden eine internationale Schule, ein internationales Krankenhaus, ein Service Center und auf deutsche Lebensbedürfnisse zugeschnittene Wohnanlagen errichtet.